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Markus Lüpertz: Skulptur Felicitas

Markus Lüpertz. Edition für das Handelsblatt.

Die neue polychrome Bronzeskulptur "Felicitas" von Markus Lüpertz ist eine Hommage an die römische Göttin, die als Personifizierung des immerwährenden Glücks und Erfolgs von den Römern verehrt wurde und jedem, der er ein Abbild dieser Matrone besaß, in seinen Unternehmungen gutes Gelingen und dauerhaften Erfolg versprach.

In einzigartiger Synthese aus archaisch-moderner Formsprache und antiker Polychromie hat Markus Lüpertz mit „Felicitas“ ein skulpturales Meisterwerk der zeitgenössischen Kunst geschaffen, das in seiner metaphysischen Bedeutung als Erfolgsbringerin und personifiziertes Glück einen zeitlosen Charakter hat.

Jede Skulptur wurde vom Künstler von Hand bemalt und weist somit eine einzigartige und individuelle Farbpatina mit unverwechselbarem Unikatcharakter auf. Darüber hinaus wurde jedes Exemplar gestempelt und trägt die Signatur des Künstlers. 

Die Skulptur ist in einer limitierten Auflage erschienen und ist für unsere Leser zum Subskriptionspreis erhältlich.

Die Edition. Felicitas.

Original Bronzeskulptur von Markus Lüpertz:

  • Titel: Felicitas – die römische Göttin des immerwährenden Glücks und Erfolgs
  • Entstehungsjahr: 2016
  • Technik: Bronzeguss, handbemalt
  • Größe: H47 x B17 x T13 cm
  • Auflage: 45 + 5 E/A
  • Signatur: signiert & gestempelt
  • Besonderheit: jede Skulptur wurde von Hand bemalt und ist daher ein Unikat

Der Handelsblatt Subskriptionspreis beträgt 13.500 € und ist bis zum 31. Dezember 2017 gültig. Anschließend gilt der aktuelle Marktpreis.

 

Zu den Skulpturen von Markus Lüpertz

Markus Lüpertz‘ Skulpturen erinnern in ihrer suggestiven Kraft und archaischen Formsprache sowohl an die afrikanische als auch an die polynesische Kunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts Künstler wie Pablo Picasso und Paul Gauguin inspiriert und ihre Werke maßgeblich beeinflusst haben. So zeigen seine polychromen, von Hand bemalten Skulpturen in ihrer roh wirkenden Gestaltung eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Klassischen Moderne und knüpfen ganz bewusst an deren antimimetische Gestaltungsprinzipien an. Dabei greift Lüpertz auf das handwerkliche Urformverfahren des Bronzegusses zurück, das als jahrtausendaltes Material das klassisch Schöne in der Antike am besten zum Ausdruck bringt. Wie Rodin, Picasso oder Giacometti reiht er sich in die handwerkliche Tradition des Bronzegusses ein und verleiht seinen Skulpturen darüber hinaus eine polychrome Farbigkeit. Das für Lüpertz typische Prinzip der Skulpturenbemalung stammt ursprünglich aus der Antike und wurde bereits von den Römern und Griechen angewandt, um den künstlerischen Status einer Skulptur durch gezielte Farbakzentuierung aufzuwerten. Markus Lüpertz zitiert, ohne nachzuahmen, und offenbart gerade darin sein Genie.

Der Künstler. Markus Lüpertz.

Der Maler, Grafiker und Bildhauer Markus Lüpertz zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten deutschen Künstlern der Gegenwart. In vielen bedeutenden öffentlichen wie privaten Sammlungen auf der ganzen Welt vertreten, überzeugen seine Bilder und Skulpturen mit einer eigenständigen, individuellen Formsprache, in der Figuration wie Abstraktion das Sujet in expressiver Manier bestimmen und in monumentaler Erscheinung das Archaische pathetisch offenbaren. So stößt in Lüpertz Werken Symbolträchtiges auf Mythologisches, Monumentales auf Fragmentarisches und Schöngeistiges auf Groteskes, wodurch seine Bilder und Skulpturen eine unmittelbare, suggestive Kraft erhalten, die über die Grenzen der Gegenständlichkeit hinaus in den metaphysischen Bereich des Unbewussten führt. Das Archaische und Schöpferische liegt bei Lüpertz nah beieinander und äußert sich in der ebenso schöpferischen wie zerstörerischen Auseinandersetzung mit der Form. Dabei zitiert er klassisch-antike Gestaltungsprinzipien genauso gern und oft wie moderne Darstellungsweisen kubistischer, expressionistischer und primitiver Kunst. 

Markus Lüpertz, der von 1988 bis 2009 Rektor der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie war, hat mit seiner gestisch-expressiven, gegenständlichen Malerei in den 1960er Jahre die Rückkehr zur Figuration in der deutschen Kunst eingeleitet und sich damit neben Georg Baselitz als wichtigster, deutscher Vertreter des Neoexpressionismus international positioniert. Der documenta 7 Teilnehmer wurde nicht nur mit vielen Einzelausstellungen und Retrospektiven im In- und Ausland geehrt, sondern auch mit zahlreichen bedeutenden Kunstpreisen und Ehrentitel ausgezeichnet. Viele seiner Skulpturen sind heute im urbanen Raum sowie in öffentlichen Einrichtungen aufgestellt und können u.a. im Foyer des Bundeskanzleramts in Berlin, im Schlosspark Bensberg sowie vor dem Post Tower in Bonn bewundert werden.

Markus Lüpertz lebt und arbeitet in Düsseldorf, Berlin und Karlsruhe.

Erscheinungstermin
16.06.2017