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Unsere Wirtschaftsordnung

"Handelsblatt macht Schule"

Die Frage nach der Ausgestaltung unserer marktwirtschaftlichen Ordnung wird regelmäßig kontrovers diskutiert. Die Anlässe hierzu sind vielfältig: Wirtschafts- und Finanzkrise, demografischer Wandel, aktuelle Daten zur Vermögensverteilung oder aber auch Klimawandel und Umweltverschmutzung. Stets gilt: Bei einer Wirtschaftsordnung handelt es sich keinesfalls um einen starren Rahmen, sondern um eine permanente ordnungspolitische Gestaltungsaufgabe.

Die Teilnahme an den entsprechenden gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen setzt grundlegende Kenntnisse bzgl. des Verhältnisses von „Spielregeln" und „Spielzügen" im Wirtschaftsgeschehen voraus. Gerade in Zeiten von Finanz-, Wirtschafts- oder Eurokrise offenbaren sich hier in vielen Diskussionen große Kenntnisdefizite. Wer die Wirtschaftsordnung, in der er lebt, arbeitet oder unternehmerisch tätig ist, nicht versteht, wird wirtschaftliche, arbeitsweltliche und politische Sachverhalte nur unzureichend beurteilen können. Das Wissen um zentrale Ordnungsformen und -elemente einer Wirtschaftsordnung bildet somit das unabdingbare Orientierungswissen, das die Teilnahme an gesellschaftlichen Diskursen überhaupt erst ermöglicht.