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Die große Strom-Abzocke

Es ist einer der größten Betrugsfälle in der deutschen Wirtschaftsgeschichte: Hunderttausende Kunden brachte der Billigstromanbieter Teldafax um ihr Geld. Dahinter steckte ein Mann, der noch aus dem Gefängnis heraus die Strippen im Unternehmen zog – und der zahlreiche prominente Partner hatte, darunter Rudi Völler und Thomas Gottschalk. Lesen Sie in diesem eBook die Geschichte eines beispiellosen Skandals, mit nie zuvor dagewesenen Einblicken in die Mechanismen der Wirtschaft und der Justiz.

Im zweiten Teil des Buchs wird erläutert, welche Lehren Verbraucher aus der Pleite von Teldafax und der des Nachahmers Flexstrom ziehen können und wie sie, ohne Betrügern auf den Leim zu gehen, ihre Stromrechnung senken.

Umfang: 77 Seiten im ePub-Format

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung: Wenn alle Kontrollen versagen

  • Kapitel 1: Der Pate von Troisdorf

  • Kapitel 2: Die willigen Helfer

  • Kapitel 3: Flexstrom: Verboten günstig

  • Kapitel 4: Wie sich Verbraucher vor Betrügern schützen können

  • Kapitel 5: Fallstricke beim Anbieterwechsel – und wie sie sich vermeiden lassen

  • Anhang: Chronik einer Katastrophe


Über die Autoren:

Mehr als drei Jahre lang recherchierten die Handelsblatt-Reporter Jürgen Flauger und Sönke Iwersen an der Teldafax-Affäre. Nach der Aufdeckung des Skandals im Oktober 2010 blieben die deutschen Behörden zunächst untätig, das Handelsblatt wurde wegen der kritischen Berichterstattung von Teldafax sogar verklagt. Doch die Redakteure ließen sich nicht beirren, rollten nach und nach alle haarsträubenden Vergehen der Teldafax-Führung auf und wurden im Nachhinein von allen Seiten bestätigt. Heute gilt Teldafax als eine der größten Insolvenzen, die es in der deutschen Wirtschaftsgeschichte je gegeben hat.

Jürgen Flauger, geb. 1970 in Göppingen, ist der Stromexperte des Handelsblattes und berichtet seit 2003 über die Branche. Für seine Teldafax-Recherchen erhielt er gemeinsam mit Iwersen 2010 den Georg-von-Holtzbrinck-Preis, ein Jahr später wurden die beiden für ihre Artikel über die zweifelhaften Geschäfte des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus mit dem Wächterpreis der Tagespresse ausgezeichnet.

Sönke Iwersen, geb. 1971 in Hamburg, leitet das Ressort Investigative Recherche beim Handelsblatt, seit Februar 2014 ist er zudem Chefredakteur von Handelsblatt Live, der digitalen Ausgabe des Handelsblattes. Die Leser des Fachmagazins „Der Wirtschaftsjournalist“ wählten Iwersen 2011 zum Wirtschaftsjournalisten des Jahres. Seitdem erhielt er unter anderem den Henri-Nannen-Preis.