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Die guten alten Zeiten

Die guten alten Zeiten. Warum Nostalgie uns glücklich macht.

Daniel Rettig nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Geschichte, Psychologie, Neurologie und Ökonomie der Nostalgie. Er beschreibt, wieso Mediziner Nostalgie im 17. Jahrhundert für eine tödliche Krankheit hielten und Psychiater Nostalgiker für unzurechnungsfähig erklärten − und weshalb sich das geändert hat. Denn heute gilt Nostalgie Psychologen als Medizin für die Seele, als eine Empfindung, die tröstet und glücklich macht. Gerade in hektischen und unsicheren Zeiten.

Der Leser von Daniel Rettigs ›Die guten alten Zeiten‹ erfährt, wie Neurowissenschaftler der Moderne die Basis der Nostalgie im Gedächtnis entdeckten und dass Ökonomen und Marketingforscher davon überzeugt sind, dass Nostalgie Kaufentscheidungen prägt: sie beeinflusst nämlich Selbstwert- und Gemeinschaftsgefühl und Erinnerungen. Gerüche und Töne verbinden wir mit Personen, Orten und Erlebnissen Nostalgie ist ein Gefühl, das buchstäblich riecht, schmeckt und klingt - und das uns von der Kindheit bis zum Alter in seinen Bann zieht. Warum das so ist und Nostalgie uns so sehr prägt, davon weiß Daniel Rettig so spannend wie informativ zu erzählen.